Das Wort Kalligraphie kommt aus dem Griechischen

Kallos - Schönheit, Graphe - Schrift

 

Ich könnte nicht besser ausdrücken was Kalligraphie für mich bedeutet.....

 

Eine gute Beschreibung aus Wikipedia:

 

Wichtiger als die Lesbarkeit ist dabei die Erzielung perfekter ästhetischer Ausgewogenheit und das Sichtbarmachen von Emotionen.

 

Viele Kalligrafen verweisen auf den fast meditativen Charakter ihrer Arbeit:



"Die Ruhe dieser Arbeit erfüllt das ganze Wesen mit einer umfassenden
Zufriedenheit, wo Zeit und Raum, für kurze Zeit wie weggewischt, uns
nicht mehr kümmern noch belasten" (Andreas Schenk).

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Noch eine schöne Beschreibung von Richard Möhrenschlager

 

"Gedanken an Kalligraphie"

Kalligraphie ist kein Blendwerk, sie ist voller Geist und Mitteilung - sie hat Seele.

 

Ihre optische Kraft besteht darin, dass sie eine Kreativität offenbart, die sich höchst selten in anderen Medien findet - und uns so mit Verstand und Herz verwöhnt.

 

Keine Computer-Grafik, kein konstruiertes Schriftzeichen kann das Innerste des Herzen so ansprechen wie die aus der Seele stammende Kalligraphie; ihre Ausdruckskraft ist unvergleichlich, schöpferisch und unersetzlich.

 

Gekonnte Federstriche, wechselnde Schreibstärken und -formen, raffiniert angewendet und lange geübt - vom Geist dirigiert, über den Körper auf die führende Hand übertragen - die Schrift bekommt Leben: Öffne die Augen - und nimm sie zu dir.

 

Kalligraphie ist Ausdruck des schöngeistigen Schaffens, verleiht Einblick in die emotionale und schöpferische Kraft des Schreibenden, versetzt die Betrachter in Stimmungen und Situationen über das Lesbare hinaus - gibt ein Leszeichen für Harmonie und Ästhetik.

 

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Ein Auszug aus dem Buch von Rafik Schami „Das Geheimnis des Kalligrafen“.



 

Kalligrafie ist schönes schreiben – das weiß doch jeder.
Oder vielleicht doch nicht?
Das ist wie: Musik machen ist auf die Tasten eines Klaviers drücken – oder: den Mund
aufmachen und Töne rausbringen – oder: auf eine Trommel schlagen.
Wäre Kalligrafie nur Buchstabenschreiben dann wäre Kalligrafie nur Buchstabenschreiben
und nicht Kalligrafie.


Nüchtern definiert stellt sich Kalli-grafie so dar: kalos - gut, wertvoll, glücklich, zufrieden
und grafein - hineingraben.

Das hat noch nichts mit Schreiben zu tun. Es ist Formung, mit dem Körper und Raum und Zeit. Auch mit dem Stift in der Hand. Die Schrift ist eine der Spielwiesen der Kalligrafie.


Begreift man kalligrafischen Ausdruck, kann man ihn überall anwenden, auch in der Schrift.
Und dann zeigt  „die Schrift … ein universelles Gleichgewicht zwischen Irdischem und Himmlischem, Horizontalen und Vertikalen, Bogen und Gerade, Offenheit und Verschlossenheit, Weite und Enge, Freude und Trauer, Härte und Weichheit, Schärfe und Verspieltheit, Schwung und Fall, Tag und Nacht, Sein und Nichts, Schöpfer und Schöpfung.“

 

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Alexander Ganzorig sagt:

 

Kalligrafie bedeutet viel mehr als Schönheit und Ästhetik.
Sie kann nicht gemessen und beurteilt werden.
Sie kann gefühlt und wahrgenommen werden.
Dazu sind unsere Herzen der Schöpfung gegenüber zu öffnen
und alle Tabus und alle Beschränkungen beiseite zu legen.
Wir können Kalligrafie nicht berühren.
Wir können Kalligrafie nicht in unseren Händen halten.
Und doch spüren wir die kraftvolle Berührung dieser Kunst.
Sie beinhaltet so etwas wie eine Seele.
Um ein tiefes Verständnis davon zu bekommen,
was die Kunst der Kalligrafie im Grunde ist,
sollten wir ein anderes Universum finden.
Ein schöneres, eleganteres - ein Universum,
das leuchtender und bedingungsloser ist.
Wenn wir dieses Universum finden,
erleben wir eine zweite Geburt in einer schöneren und lebenswerteren Welt.

 

 

 

 

Ute Gräber
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